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Festungsschach
28.01.04, 11:13 Uhr
(Beitraege: 17)
betreff: Umgangston

"Zwar bin ich erst seit gestern Mitglied und sollte mir vielleicht noch keine Meinung anmaßen, aber einen Eindruck möchte ich hier doch wiedergeben: Im Forum herrscht teilweise ein Umgangston, wie ich ihn bei Schachfreunden nicht erwartet hätte. Bei einigen Spielern scheint es gut zu sein, dass sie via Internet spielen, weil man am realen Spieltisch befürchten müsste, daß sie auf ihren Gegner einprügeln. Hinter den Spielernamen verbergen sich offenbar sehr unterschiedliche Charaktere. Um die Anonymität ein bisschen aufzulockern, hier meine Meinung zu einigen Themen, die mir im Forum auffielen:
- Ich möchte aus Spaß an der Freude spielen und gönne auch dem Gegner den Sieg. Naturgemäß ist jeder Sieg immer mit der Niederlage eines anderen verbunden.
- Die wenigsten Partien müssen bis zum Matt gespielt werden. Die letzten Züge rauben nur Zeit und bringen keinem von beiden Freude.
- Bei längerer Abwesenheit gebietet es die Höflichkeit, den Spielpartner zu informieren.
- Eine Partie gegen einen Partner, der ein Schachprogramm nutzt, ergibt für mich keinen Sinn. Dann könnte ich ja selbst gegen das Programm spielen. Wer heimlich ein Schachprogramm benutzt, hat in meinen Augen ein Persönlichkeitsproblem. Öffentliche Beschuldigungen sollte man aber unterlassen, da sie ja auch unberechtigt sein könnten. Schließlich kann niemand beweisen, dass er ohne Hilfsmittel spielt.

(Ist jetzt etwas lang geworden, kommt nicht wieder vor.)

Gruß Wolf"

beantworten   

 Matthias
28.01.04, 13:50 Uhr

Kommentar zum Artikel
Umgangston von Festungsschach
betreff: Re: Umgangston

"Hallo Wolf,

klar auf welchen Beitrag Du Bezug nimmst. Öffentliche Beschuldigungen, bewiesen oder unbewiesen sind einfach ungehörig und sollten deshalb unterbleiben. Falls so etwas wieder vorkommt werden wir von $2 der agb Gebrauch machen und den Artikel sperren.

Was die längere Abwesenheit anbetrifft, so werden entsprechend dem Reglement nach 10 Tagen ohne Zug des Gegners 5 Tage Bedenkzeit automatisch in Abzug gebracht, sollte der Gegner nicht rechtzeitig über diesen Umstand informiert haben. Näheres dazu findet sich unter "Regeln"->"Bedenkzeit".

Darüber hinaus gibt auch die Spielerkarte jedes Mitglieds Auskunft über das jeweilige Spiel- bzw. Zug-Verhalten. Dies dient dazu unbekannte "Wunsch"gegner in ihrer Spielstärke besser einschätzen zu können. Gerade neuen Mitgliedern empfiehlt sich daher ein Blick in die Spielerkarte bevor eine Forderung ausgesprochen oder angenommen wird. So wird in der Spielerkarte u.a. die durchschnittliche Zeit, die für einen Zug benötigt wird, angezeigt. Darüber hinaus ist aber auch ersichtlich ob ein Spieler ein- oder mehrfach Partien wegen "ZÜ"/Zeitüberschreitung verloren hat.
Natürlich lohnt auch ein Blick in die Partien.

Zuletzt noch zu dem Punkt: die letzten Züge. Schwächeren und unerfahreneren Spielern sollte man zugestehen, dass sie aussichtslose Brettkonstellationen nicht immer gleich werden erkennen können, was aber sicher nicht als Respektlosigkeit zu interpretieren ist.

Viele Grüße,
Matthias"

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