Weizenkornlegende[ bearbeiten ]

Die Weizenkornlegende stammt aus arabischen Quellen. Danach hat ein brahmanischer Weiser das Schachspiel für einen indischen Maharadscha erfunden. Es sollte nicht nur zu seiner Zerstreuung, sondern auch zur Belehrung dienen: In seinem Reich soll der König mit seinem Volk - Bauern und König - eine Einheit bilden. Der Maharadscha war von diesem Spiel begeistert und bot dem Weisen an, dass er seine Belohnung selbst wählen möge. Der Wunsch des Brahmanen erschien sehr bescheiden:
Auf das erste Feld des Schachbrettes wünschte er sich ein Weizenkorn, auf das zweite Feld zwei, auf das dritte Feld 4, auf das vierte Feld 8 und so weiter - also auf das nächste Feld immer doppelt so viel Weizenkörner wie auf das vorherige.
Der Maharadsche war fast ungehalten über den so bescheidenen Lohn, ließ den Weisen aber gewähren. Als die Beamten und Ratgeber des Hofes dann die Summe der Weizenkörner errechnet hatten, mussten sie erschreckt erkennen, dass so viel Weizen nicht aufzutreiben war.

Die Summe der Weizenkörner war 18 446 744 073 709 551 615.
Ausgesprochen lautet sie:
18 Trillionen 446 Billiarden 744 Billionen 73 Milliarden 709 Millionen 551 Tausend 615 !!!


Einordnung: Weizenkornlegende
Artikel Nr 353 / letzte Änderung am 10.03.2008, 21:23Uhr

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