Sergei Wladimirowitsch Rublewski[ bearbeiten ]

Sergei Wladimirowitsch Rubljowski (Сергей Владимирович Рублёвский, wiss. Transliteration Sergej Vladimirovič Rublvskij; * 15. Oktober 1974 in Kurgan) ist ein russischer Weltklassespieler im Schach.

Rubljowski war als Achtjhriger 1.-Kategoriespieler, als 13-jhriger wurde er Meisterkandidat. Zunchst war er Schler in der Pantschenko-Schachschule, doch wurde er nach einem groen Erfolg bei einem sowjetischen Jugendmannschaftsturnier (6,5 Punkte aus 7 Partien) in die renommierte Michail Botwinnik-Schachschule aufgenommen, in der auch Garri Kasparow Lektionen erteilte. 1993 gewann Rubljowski Turniere in Paris, Tscheljabinsk und seiner Heimatstadt Kurgan. 1994 gewann er erneut in Kurgan und spielte fr das B-Team Russlands (faktisch die Jugendnationalmannschaft) an der Schacholympiade in Moskau und gewann Bronze. In diesem Jahr verlieh ihm die FIDE den Gromeistertitel. Zwischen 1996 und 2002 gewann er mit Russland an vier Schacholympiaden Gold. 1997 gewann er in Polanica Zdrj das Akiba Rubinstein-Gedenkturnier vor Boris Gelfand und Jewgeni Barejew. Im selben Jahr gewann er mit Russland in Luzern die Mannschaftsweltmeisterschaft.

2004 gewann Rubljowski das Aeroflot Open in Moskau und erhielt eine Einladung zu den Dortmunder Schachtagen im gleichen Jahr und belegte dort den siebten Platz. In diesem Jahr gelang ihm beim Europapokal fr Vereinsmannschaften in Izmir ein Sieg ber den 13. Schachweltmeister Garri Kasparow. 2005, dem Jahr in dem er in Beerscheba erneut Mannschaftsweltmeister mit Russland wurde, feierte er seinen grten Erfolg: er gewann im Dezember die in Moskau ausgerichtete Russische Meisterschaft vor Weltklassespielern wie Pjotr Swidler und dem 14. klassischen Schachweltmeister Wladimir Kramnik. Kurz zuvor wurde Rubljowski beim FIDE-Weltpokal in Chanty-Mansijsk Siebter nach einem Platzierungssieg (1,5:0,5) gegen Michail Gurewitsch. Mit diesem Resultat qualifizierte er sich fr das von der FIDE wieder eingefhrte Kandidatenturnier vom 26. Mai bis 13. Juni 2007 in Elista. Dort traf er in der ersten Runde auf Ruslan Ponomarjow, den er mit 3,5-2,5 besiegte. In der zweiten Runde verlor er gegen Alexander Grischtschuk mit 3,5:5,5 nach Stichkampf.

Whrend er bei der Schacholympiade in Turin 2006 nur 2 Punkte aus 6 Partien fr die russische Mannschaft erzielte, gewann er kurz darauf ein stark besetztes Turnier in Foros mit 7,5 Punkten aus 11 Partien. Seine Elo-Zahl betrgt 2693 (Stand: Juli 2012), damit liegt er auf Platz 53 der FIDE-Weltrangliste. Zuletzt unter den besten 20 der Weltrangliste war er im Juli 2004.


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Artikel Nr 1407 / letzte Änderung am 22.01.2013, 07:15Uhr

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